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Hubertus Real
Park-Hotel Sonnenhof
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«Sicher wollte ich, wie die meisten Buben ab und zu Pilot oder Astronaut werden, aber das waren meist kurze Phasen der Schwärmerei. Mein wirklicher Berufswunsch stand fest, als ich zehn war: Koch – und lernen wollte ich im Badrutt’s Palace Hotel in St. Moritz.»
Hubertus Real stammt aus einer Dynastie, in welcher gute Köche keine Seltenheit sind. So war es nichts Aussergewöhnliches, dass er mit seinem Vater zu Besuch im Palace Hotel in St. Moritz war und die grosse Küche des Hotels riesigen Eindruck bei ihm hinterlassen hatte.
Jahre später setzte Real seinen Plan in die Tat um; drei Jahre liess er sich in dieser Küche in die hohen Schule des Kochens einführen. Nach seinem erfolgreichen Lehrabschluss zog er weiter nach ins Pala-ce nach Gstaad, ins Dolder nach Zürich, weiter nach Bern, Sydney und ins Castello del Sole nach As-cona. Auf seinen Wander- und Lehrjahren hat er nicht nur neue Kochphilosophien kennengelernt, sondern vor allem in Ausstralien auch eine für ihn neue Lebensphilosophie. «In Sydney habe ich er-fahren, dass es mehr gibt, als den Beruf. Ich war sehr ehrgeizig, kochfanatisch könnte man fast sagen. Die Kollegen haben mir beigebracht leichter, lustiger zu leben.»
Als er sich dann entschloss, nach Hause zurück zu kehren, stand fest, dass er das elterliche Park-Hotel Sonnenhof mit dem zugehörigen Spitzenrestaurant übernehmen würde.
Das Rüstzeug dazu holte er sich an der Hotelfachschule in Zürich. Direkt von der Schulbank, stieg er schliesslich 1993 in den Betrieb ein: «eine Sieben-Tage-Arbeitswoche, ein 350-Tage-Arbeitsjahr». Die Australier haben aber bei Hubertus Real ganze Arbeit geleistet; denn er wirkt trotz dieses enormen Pensums kein bisschen gestresst. «Je älter ich werde, desto gelassener werde ich», sagt der Vater zweier Kinder lachend. Und mittlerweile gönne er sich auch regelmässig einen freien Tag und hin und wieder sogar eine Woche Ferien.
In seinem Beruf kennt er trotz dieser Leichtigkeit keine Kompromisse, denn er weiss, dass seine Gäste von ihm tagtäglich höchste Qualität erwarten. Mit seinem Küchenteam pflegt er eine leichte, saisonale Küche, mit einem feinen asiatischen Touch. GaultMillau bezeichnet ihn als «Magier der Aromen»!
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