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Azienda Viticola Braida di Giacomo Bologna
Italien
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Region:
Rebfläche:
Inhaber:
Kellermeister:
Web:
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Piemont
52 ha
Raffaella & Giuseppe Bologna.
Giuseppe Bologna
www.braida.it
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Alles begann mit einem Spitznamen...
Giuseppe Bologna hatte einen schönen Weinberg mit Barbera-Reben in Rocchetta Tanaro und arbeitete hauptberuflich als Fuhrmann. Am Sonntag jedoch spielte er Faustball. Er war ein Meister dieser typischen piemonteser Sportart und auf dem Spielfeld hatte er den Spitznamen «Braida».
Giacomo Bologna erbte vom Vater nicht nur Spitznamen und Weinberg, sondern auch die bedingungslose Liebe zu seiner Heimat und zum Wein. Dieser Giacomo war eine in jedem Sinne ausser gewöhnliche Persönlichkeit und der Betrieb war und ist auch heute noch Ausdruck seiner persönlichen Art, den Wein, das Leben und die zwischenmenschlichen Beziehungen zu leben. Giacomo mit seinem überschwänglichen Temperament machte den Frohsinn zu seinem Lebenszweck und die Tafelfreuden zu einem Glaubensbekenntnis. Er war ein echter Sohn seiner Erde und hat stets ernsthaft an die Leistungsfähigkeit dieses Gebiets um Asti und der Rebsorte Barbera geglaubt. Er hat es immer laut in alle vier Himmelsrichtungen hinausgerufen, dass die Hügel von Rocchetta Tanaro und Barbera, was edlen Charakter und Qualität anbetrifft, nicht hinter einem Burgunder zurückstehen müssen.
Und er hat Recht behalten. Als erster wurde La Monella, ein junger, unverfälschter und ungestümer Barbera geboren. Dann wagte Giacomo die Verarbeitung und den Ausbau der Barbera-Traube in französischen Barriques, eine bis dahin in Italien weitgehend unbekannte Methode, die mittlerweile starke Verbreitung gefunden hat. Der «Bricco dell’Uccellone», der zugleich Symbol des Winzerbetriebes ist, hat sich heute weltweit unter den italienischen Kultweinen etabliert. Später kamen der Bricco della Bigotta und Ai Suma hinzu. Diese Weine wurden von den internationalen Kritikern in die Reihe der Grossen aufgenommen und haben dazu beigetragen, die Vorrangstellung der Barbera-Rebe auf der ganzen Welt durchzusetzen.
Mit den Önologen Raffaella und Giuseppe Bologna hat nun die dritte Braida-Generation das Ruder übernommen. Zusammen mit Raffaellas Eheman, dem österreichischen Arzt Norbert Reinisch, zuständig für alle Aussenkontakte, setzen sie das von ihren Vorfahren initiierte Werk, die Barbera-Traube in den Stand einer Edelrebe zu erheben, fort.
Das Weingut komplett renoviert, verfügt über einen modernen, nach den neuesten, technologischen Erkenntnissen ausgestatteten Weinkeller, der es möglich macht, die Trauben aus den Weinbergen auf die beste Art und Weise in hervorragende Weine zu verwandeln. Die bewusste Art der Annäherung an den Wein hat sich aber auch in dieser Bologna-Generation überhaupt nicht verändert, sondern ist die geblieben, die Vater und Grossvater vorlebten.
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