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Château Branaire-Ducru

Frankreich

Region:
Rebfläche:
Inhaber:
Direktor:
Manager:
Kellermeister:
Web:

Bordeaux / St. Julien
60 ha
Familie Maroteaux
Patrick Maroteaux
Jean-Dominique Videau
Jacques & Eric Boissenot
www.branaire.com

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Schon als 1680 Jean-Baptiste Braneyre das Gut erwarb, erkannte er den Wert der kiesigen Böden in unmittelbarer Nähe der Gironde-Mündung. Sie sind in ihrer mineralischen zusammensetzung einzig-artig und sorgen seit je her für die Typizität der Branaire-Weine. Diese Besonderheit wurde auch 1855 bei der Klassifizierung der Grands Crus bestätigt: Branaire-Ducru wurde mit 61 weiteren Spit-zengütern darin aufgenommen.

Patrick Maroteaux, seit 1988 der Besitzer von Branaire kommt ursprünglich aus dem Zuckergeschäft, das laut seiner Aussage eher langweilig ist. So erwarb er Chateau Branaire-Ducru als seine Herausfor-derung. Er wusste, dass er zweierlei Nutzen aus der Gabe der Natur ziehen konnte, entweder man gibt sich zufrieden, mit dem was ist oder man arbeitet. Das kostet viel Mühe und ist der ehrgeizige Weg. Für diesen Weg hat sichMartoteaux entschieden.

Seitdem geht es steil bergauf mit Branaire: «Mein Wein soll der erste unter all den Weinen werden, die die Quintessenz des Anbaugebietes Saint Julien ausdrücken und in der Welt vermitteln!». 1991 wurde ein neuer Keller eingeweiht, jeder stolze Eigenheimbesitzer erblasst vor Neid angesichts des dort vorhandenen Deckenstucks. Aber Patrick Maroteaux ist ganz auf dem Boden geblieben.

Das tolle, aristokratische Château mit seiner ganzen neuen Infrastruktur liegt direkt gegenüber von Chateau. 60 Hektar stehen unter Reben, die sich in 70% Cabernet Sauvignon, 22% Merlot, 5% Caber-net Franc und 3% Petit Verdot aufteilen. In seinen Weinbergen setzt Patrick Maroteaux auf Ausgewo-genheit. Durchschnittlich haben die Stöcke ein Alter von 35 Jahren: «Es ist wie beim Menschen: mit 35 Jahren haben sie das beste Alter erreicht!» Ohne grosse Rodungen, ohne riesige Neubepflanzungen erneuern sich die Rebgenerationen im Rhythmus von 1-2 Hektar pro Jahr. «Das garantiert uns die Ausgewigenheit auf den einzelnen Parzellen.»

Die nachhaltige Arbeit in den Weinbergen setzt sich bei der Ernte und im Keller fort. Erfahrene, lang-jährige Erntehelfer schneiden die Trauben und selektionieren sofort. Jede Beere, die nicht einwandfrei ist, jedes Blatt, das sich eingeschlichen hat wird sofort aussortiert. Die kleinsten Details zählen. So wird denn auch jede Parzelle, jede Rebsorte separat vinifiziert. Nur so kann sich jedes Lot auf die ei-gene Art und Weise entfalten und im Grand Vin des Châteaus seinen Beitrag zur grossartigen Qualität leisten.
Die grosse Arbeit von Patrick Maronteaux hat sich ausgezahlt, seine Weine haben weltweit wieder ihre wirklich Bedeutung erlangt.