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Château Lagrange
Frankreich
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Region:
Rebfläche:
Inhaber:
Direktor:
Oenologen:
Web:
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St. Julien / Bordeaux
115 ha
Suntory Ltd.
Bruno Eynard
Jacques & Eric Boissenot
www.chateau-lagrange.com
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Château Lagrange ist seit dem Mittelalter bekannt unter dem Namen «Maison noble de Lagrange Monteil». Verschiedene Dokumente erwähnen auch den Weinbau, der sicher hier beheimatet war, doch erst 1842 als Comte Duchatel das Maison übernahm, wurden auch die Weinberge entsprechend angelegt, bewirtschaftet und gepflegt. Aus den 300 Hektar Rebfläche entstand eine Produktion von 300 Fässern. Dies war die erste grosse Epoche von Château Lagrange, das 1855 ins Klassement der Grands Crus aufgenommen wurde.
Die Zeit des 20. Jahrhunderts war für das Château weniger erfolgreich. Die wechselnden Besitzer mussten aus Mangel an Finanzen das Gut stückweise verkaufen, sodass der japanische Konzern „Sun-tory“ 1983 gerade noch 157 Hektar der einstigen Fläche erwerben konnte. Marcel Ducasse als Direktor eingesetzt dirigierte das Château bis 2007. Unter seiner Ägide wurden in den 80iger Jahren um-fangreiche Investitionen in Weinberge, Weinkeller und dem Château getätigt. Aufgrund einer Terroir-Analyse bepflanzte er 50% der Weinberge mit 100.000 Stöcken neu. Der Cabernet-Sauvignon-Anteil wurde um 2/3 erhöht und mit Petit Verdot kam eine zusätzliche Sorte dazu.
Tatsache ist, dass Chateau Lagrange mittlerweile zur Spitze in St. Julien gezählt werden muss und mit einer Beständigkeit Top-Weine produziert, die absolut beachtenswert ist. Fermentiert wird auf Chateau Lagrange klassisch im Stahltank. Dabei reichen die Kapazitäten der nahezu 60 Tanks von 60-220 hl. Der Ausbau erfolgt in 60% neuem Holz für maximal 20 Monate. Unglaubliche 6000 Barriques liegen in einem Traumkeller, wie er schöner wirklich nicht sein könnte.
2007, dem Jahr der Pensionierung von Marcel Ducasse, übernahm Bruno Eynard, der bisherige techni-sche Direkto des Gutes, das Zepter auf Lagrange.
Ohne Frage trägt Lagrange unter der neuen Führung mit seinen enorm konstanten Qualitäten ganz entscheidend dazu bei, dass die gesamte Appellation sich so still, heimlich und leise zu einem Aushängeschild des gesamten Medocs mausert. |