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Clau de Nell
Frankreich
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Region:
Rebfläche:
Inhaber:
Kellermeister:
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Anjou / Sud d’Angers
8 ha
Anne-Claude Leflaive & Christian Jacques.
Sylvain Potin |
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Dieses fantastische Weingut an der Loire ist wie geschaffen für die Biodynamik. ist. Les vignes si-tuées sur une butte orientée au sud sont âgées de 25 à 90 ans et plantées de 5 ha de Cabernet franc, 2 ha de Grolleau et 1 ha de Cabernet sauvignon.
Dieser Rebberg mit seinen Rebstöcken von 25 bis 90 Jahren, den 5 Haektar Cabernet Franc, den 2 Hektar Grolleau, einer autochtonen Sorte aus der Region , die im Duft etwas an einen noblen Sangio-vese aus der Toskana erinnert,und 1 Hektar Cabernet Sauvignon liegt auf der höchsten Kuppe der ganzen Umgebung und ist umgeben von Wald und weiten Feldern. Es gibt keine andern Rebstöcke weit und breit, Natur pur weitab von jeglichem Einfluss von Chemie. Es ist ein ganz besonderes Ter-roir hier oben, mit einer Gesteinsschicht, welche die Wärme speichert, darunter 10–12 verschiedene Lehmschichten, die wie ein Blätterteig angeordnet sind. Durch diese bahnen sich die Wurzeln der Reben ihren Weg, nehmen die diversen Aromen auf und gelangen schliesslich bis zur tiefgründigen Kalksteinschicht, die in trockenen Jahren als Wasserspeicherdient.
Ein Terroir, wie man es sich idealer für Reben nicht aus denken könnte.
Zur Geschichte: Die Pichards arbeiteten auf dem elterlichen Betrieb im Burgund. Eines Tages probier-ten sie einen biodynamisch produzierten Wein von Nicolas Joly. Dieses Erlebnis liess die Beiden nicht mehr los, sie wollten auch so komplexe, reiche, vitale Weine produzieren – doch die Eltern hatten kein Ohr für die Wünsche der Jungen. Deshalb zogen die beiden aus, um ihr eigenes Weingut aufzubauen. An der Loire in der Region Anjou fanden einen Rebberg mit bis zu 90-jährigen Rebstöcken – das war Liebe auf den ersten Blick. Claude und Nelly Pichard waren zwar leidenschaftliche Winzer, aber keine gewieften Geschäftsleute. Sie machten Konkurs und ihr Weingut sollte versteigert werden.
So hörten Anne- Claude Leflaive und ihr Mann Christian Jacques von dieser traurigen Geschichte. Sie konnte im letzten Moment verhindern, dass ein Unbekannter diese Reben kaufte, der lediglich an den Pflanzrechten interessiert war. Undenkbar, wenn dieses kleine Paradies einfach verschwunden wäre.
Anne-Claude und Christian als neue Besitzer mit ihren finanziellen Möglichkeiten und ihren geschäft-lichen Beziehungen sowie ihrem grossen Wissen waren die ideale Lösung für Clau de Nell.
Das Ganze hört sich wie ein Märchen an, es hat etwas Mystisches an sich – und genau so sind auch die Weine. Es sind nicht Weine, die durch einen lauten Auftritt gleich die Massen begeistern. Aber es sind absolut faszinierende Weine. Weine die berühren, wenn man ihnen die nötige Aufmerksamkeit schenkt, Weine, die Charme und Lebensfreude ausstrahlen, die aber auch etwas Melancholisches, Besinnliches in sich bergen.
Neue Weine von Clau de Nell wird es erst wieder ab dem Jahrgang 2010 geben. Mit diéser Ernte stand erstmals das neu Material zur Vinifikation der Weine zu Verfügung. Mit einem neuen schonenden Entrapper und den neuen Stahltanks wird es möglich sein mehr Reinheit, Feinheit und Finesse zu ge-winnen. Die Erträge werden weiterhin bei 15 Hektoliter pro Hektare bleiben
Gespannt erwarten wir die neuen «Leflaive-Weine» aus der Loire, die Weine von Clau de Nell !
Domaine Leflaive mehr
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