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Domaine Tollot-Beaut

Frankreich

Region:
Rebfläche:
Inhaber:
Kellermeister:

Burgund / Côte de Beaune
24 ha
Familie Tollot-Beaut
Nathalie, Olivier, Jean-Paul Tollot

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Die Familiendomaine Tollot-Beaut wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts gegründet. Die ersten Weinberge lagen alle in der Gemeinde Chorey und erst im Laufe der Jahrzehnte wurden auch Reben in den Gemeinden Beaune, Savigny und Aloxe-Corton erworben.
Heute bewirtschaftet die fünfte Generation Tollot-Beaut die Domaine. Nathalie zusammen mit ihren Cousins Jean-Paul und Oliver sind bestrebt die Arbeit der vorangegangenen Generationen nachhaltig weiterzuführen. Die Weine der Domaine entstehen durch ein subtiles Zusammenspiel von Mensch, Rebsorte und Weinbauregion. Das erklärte Ziel der Familie ist es, durch stete Achtsamkeit den Ausdruck und die Komplexität des Burgunds mit der Eleganz und der Kraft der Reben als ausgewogene reine Weine in die Flasche zu bringen.

So ist es nicht verwunderlich, dass die Arbeit auf den fast 30 Parzellen der Domaine nie ruht. Die Reben werden geschnitten, teilweise wird der Boden noch mit der Hacke bearbeitet, sorgfältig müssen die überzähligen Augen entfernt werden. Jean-Paul und Olivier, für die Arbeit in den Reben verantwortlich, bemühen sich so mehrmals jährlich um jeden einzelnen Rebstock. Auf Düngemittel wird gänzlich verzichtet, damit die Aromen der Beeren konzentriert bleiben. «Gesunde Trauben sind die Grundlage für präzise aromatische Reinheit!», erklärt Jean-Paul. Selbstverständlich, dass bei diesem Qualitätsdenken die Weinlese von Hand gemacht wird. Geerntet werden nur vollreife, gesunde Trauben. Der Erntezeitpunkt wird für jede einzelne Parzelle auf Grund ihrer Lage und ihrer Bodenbeschaffenheit festgelegt. Auf der Domaine beschäftigt man nur Leserinnen und Leser, die seit Jahren eingearbeitet wurden: Die Trauben müssen bis in den Keller unversehrt bleiben!

Die Arbeit im fast 250-jährigen Keller stützt sich auf die Tradition. Die Trauben werden entrappt und während der Gärung von Hand gestossen. Moderne Kellertechnik unterstützt Nathalie dabei. Auch hier wird nicht nach Rezept gearbeitet, sondern man versucht sich dem Jahrgang und der Traube anzupassen, um das Beste im Wein zu erreichen. Dabei sind die technischen Entscheidungen ausschlaggebend. Um Feinheit und Aromatik zu erhalten werden die Weine nie vollständig in neuen Fässern ausgebaut, sondern die Struktur des Jahrgangs bestimmt den 16 bis 18-monatigen Ausbau immer mit. Nathalie erklärt: «Meine Entscheidungen im Keller folgen immer den Anforderungen, die die Trauben an mich stellen!»