Die Weingüter
Die Veranstaltungen
Die Köche

Podere Rocche dei Manzoni

Italien

Region:
Rebfläche:
Inhaber:
Kellermeister:
Web:

Piemont
60 ha
Rodolfo Migliorini
Rodolfo Migliorini
www.rocchedeimanzoni.it

Zurück


Die Besonderheit der Podere Rocche dei Manzoni lässt sich auf Ihren im Dezember 2007 verstorbenen Gründer Valentino Migliorini zurückführen. Anders als man es im Piemont erwarten würde, hat er Rocche dei Manzoni nicht geerbt. Er war nicht der typische Winzer mit abgearbeiteten Händen, sein Besitz sah immer einem Château aus dem Bordeaux ähnlich, nach den letzten Erweiterungsanbauten – eher einem Tempel des Weins. Durch Zukauf erweiterten die Migliorini’s das Weingut Rocche dei Manzoni um erstklassige Einzellagen auf insgesamt 60 Hektar Rebland und gehören damit zu den Grossen des Gebiets. Die Familie erwies sich von Anfang an als innovativ und experimentierfreudig.

Es war 1974, als das mit Sternen dekorierte Gastronomen-Ehepaar Yolanda und Valentino Migliorini das herrlich gelegene Weingut Rocche dei Manzoni in Monforte d`Alba übernahmen. Valentinos Motivation war eine Verbindung von Leidenschaft für Wein und Land und dem festen Glauben an das Potential der Region. Er sollte mit seiner Vision Recht behalten, die über 30jährige Erfolgsgeschichte von Rocche dei Manzoni ist der deutliche Beweis. «Sie werden es nicht glauben,» erzählte Valentino Migliorini einmal in einem Interview, «doch als wir Rocche dei Manzoni erwarben, wollte keiner Barolo haben.»

Er selbst, getrieben vom Verlangen, etwas Aussergewöhnliches zu schaffen setzte immer neue und höhere Qualitätsmassstäbe. Das Weingut Rocche dei Manzoni war 1978 eines der ersten, das französische Barriques zum Ausbau der Weine über die Alpen holte. Nur kurze Zeit später, begann Migliorini mit Rebsorten zu experimentieren, die für diese Region untypisch waren. Mit Konsequenz und Dynamik entwickelten sie den Betrieb erfolgreich und trugen massgeblich zum heutigen Ruf des Barolo bei.

Diese Tradition wird seit 4 Jahren, nachdem in kürzester Zeit Vater, Mutter und sein älterer Bruder verstarben, von Sohn Rodolfo verwaltet und zugleich auch fortschreitend durch neue passende Elemente des Weinbaus ergänzt. Es war ein schneller trauriger Übergang vom lernenden jungen Weinmacher zum allein verantwortlichen Besitzer. Noch zusammen mit seinem Vater hat er initiiert, dass von jedem Jahrgang auch Flaschen für den späteren Verkauf und nicht nur für die hauseigene Vinothek zurückbehalten werden. Er wollte dadurch seine Faszination für ältere reife Weine auch an Kunden weitergeben, die nicht in der Lage sind, an ihrem Domizil die Weine sinnvoll zu lagern.