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Weingut zur alten Post
Georg & Lucretia Schlegel-Baier
Schweiz
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Region:
Rebfläche:
Inhaber:
Kellermeister:
Web:
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Jenins / Bündner Herrschaft
7 ha
Georg Schlegel
Georg Schlegel
www.georgschlegel.ch
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Die Bündner Herrschaft ist das grösste Weinbaugebiet Graubündens und liegt an einer klimatisch hervorragenden Lage. An der Grenze zu Österreich, von der Sonne und dem Föhnwind verwöhnt, wird hier eine kleine Rebfläche bebaut. In kleinen Weinbauerndorf Jenins gehört der Weinbau seit nahezu 2’000 Jahren zur Kultur! Das einzigartige Mikroklima macht Jenins zu einer privilegierten Lage in der Bündner Herrschaft, wo kräftige Barriqueweine, vornehmlich aus Pinot Noir, das Aushängeschild der hiesigen Erzeuger sind. Daneben haben Chardonnay, Weissburgunder, Pinot Gris und Müller-Thurgau ihren festen Platz gefunden.
Georg Schlegel ist einer dieser erfolgreichen jeninser Selbstkelterer. Seit 1982 vinifitiert er in seinem Weingut zur alten Post zusammen mit seiner Frau die Weine von 7 Hektar Rebland. Rebbau wird in der Familie Schlegel traditionell seit 5 Generationen betrieben. Georg hat denn auch schon in seiner Kindheit viel Zeit beim Arbeiten in den Reben zugebracht und im Grossvater ein Vorbild für den Umgang mit Pflanzen gefunden.
Seine Philosophie fasst er heute mit den folgenden Worten poitiert zusammen: „Das Wichtigste um gute Weine zu keltern ist der Rebberg, der muss im Gleichgewicht sein. Die alten Reben lasse ich solange sie Ertrag haben stehen. Diese meist sehr konzentrierten Trauben sind ein Herzstück meiner Weine. Wenn dann in einem alten Rebberg mit alten Pinotklonen wie dem «Saliser» ein Rebstock abstirbt, pflanze ich mit Reben nach, die ich zuerst ein Jahr sorgfältig in einem Topf gezogen habe, damit sie starke Wurzeln bilden können. Dadurch setzen diese sich im «Kampf» mit den alten Rebstöcken schneller durch. Besonders die schwachen Reben brauchen intensive Pflege, ihnen helfe ich mit Einzeldüngung auf die Beine und entlaste sie von allzu starkem Behang. So gelingt es mir ein für das Wachstum und die Gesundheit wichtiges Kräftegleichgewicht unter den Rebstöcken zu schaffen. Im Juni, wenn alles voll im Wuchs ist, sehe ich, welche Rebstöcke zu schwach sind. Diese markiere ich und lasse ihnen im Folgejahr die entsprechende Pflege zukommen. Bei den Reben ist man immer zu spät, wenn man eine Krankheit oder Schwäche feststellt, kann man nichts mehr machen. Man muss deshalb voraus denken und mit dem Rebberg leben!“
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