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Weingut Veyder-Malberg
Österreich
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Region:
Rebfläche:
Inhaber:
Kellermeister:
Web:
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Wachau
3,5 ha
Peter Veyder-Malberg
Peter Veyder-Malberg
www.veyder.malberg.at
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Peter Veyder-Malberg ist quasi Quereinsteiger im Weinbau. Nach seiner vielseitigen Ausbildung arbeitet er einige Jahre als Etatdirektor einer internationalen Werbeagentur. Erst 1991 absolvierte er im Napa Valley das College für Weinbau und anschliessend in Wädenswil die Ingenieurschule. Nach seiner Winzerausbildung war Peter Veyder 14 Jahre Betriebsleiter auf dem Schlossweingut Graf Hardegg im österreichischen Weinviertel. Hier war er massgeblich für die Umstellung des Gutes auf Biodynamie verantwortlich.
Sein eigenes Weingut gründete er im Frühjahr 2008. « Ich hab mir zum Ziel gemacht, exponierte Terrassen mit vornehmlich altem Rebbestand zu erwerben und sie vor der Rodung zu bewahren. Obwohl dies nur in reiner Handarbeit - ohne Maschinen – zu schaffen ist, bin ich überzeugt: die Weinqualitäten sind so einzigartig, charaktervoll und spektakulär, dass sich der Aufwand lohnt.»
Diese uralten Terrassen der Wachau mit ihren Trockenmauern prägen nicht nur das Erscheinungsbild des Gebietes sondern auch den weltweit einzigartigen Geschmack der Weine. Die manuelle Bewirtschaftung der Terrassen fordert allerdings den 5-10fachen Arbeitsaufwand verglichen mit befahrbaren Weingärten. Deshalb sind viele der alten Terrassen vom Zerfall bedroht, was auch die Landschaft der Wachau mittelfristig verändern würde.
Peter Veyder-Malberg ist deshalb in seinen Weinbergen gezwungen auf reine Handarbeit mit Methoden, wie sie schon vor Jahrhunderten angewandt wurden, zu setzen. Diese Arbeiten schonen naturgemäss die Böden und stärken die Vitalität der Reben. Der grosse Aufwand macht allerdings nur Sinn, wenn dabei kompromisslose Topweine von internationaler Spitzenqualität erzeugt werden. Angebaut wird Grüner Veltliner und Riesling. Ein Grossteil der Rebstöcke ist zwischen 20 und 55 Jahre alt.
Trinkfluss und Lagerfähigkeit der Weine stehen für Peter Veyder-Malberg bei allen Entscheidungen der Arbeit im Vordergrund. Wichtig ist die Verarbeitung gesunder Trauben ohne Botrytisbefall, ihr gilt die oberste Priorität. So entstehen feine, hochelegante Weine mit filigraner Mineralik und viel Spannung.
Fast euphorisch berichtet der Weinwisser über den Grünen Veltliner Weitenberg 2008 «Grand-Cru-Format! Am Gaumen reich, klar und saft, engmaschig, absolut fettfrei und von Anfang bis End und übers Ende hinaus von spannungsreicher, fast eisenharter Mineralität. … Ein fast geniales Erstwerk in furioser Frühform!»
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