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Weingut von Winning
Deutschland
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Region:
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Inhaber:
Geschäftsführer:
Kellermeister:
Web:
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Pfalz
40 ha
Achim Niederberger
Stephan Attmann
Kurt Rathgeber
www.von-winning.de
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Der Gründer des Weingutes war Friedrich Deinhard, ein Sohn des Besitzers der Wein- und Sektkellerei Deinhard in Koblenz. Friedrich Deinhard heiratete 1848 Auguste Jordan vom Jordansches Gut, die auch den Grundbesitz für das Deinhardsche Weingut, das 1848 erbaut wurde, mit in die Ehe brachte.
In Deutschland galt damals die Devise: «Stöck zu Stöck!»
Der älteste Sohn des Gründers, Dr. Andreas Deinhard, baute das Gut zu einem der bedeutendsten Qualitätsweingüter aus und erwarb sich grosse Verdienste um den Pfälzischen Weinbau, auch als Mitbegründer des Deutschen Weinbauvereines.
Das Spiel mit dem Namen begann, als zwischen 1907 und 1917 Schwiegersohn, Hauptmann Leopold von Winning, der Besitzer war. Er führte nach wirtschaftlichen und modernsten Kenntnissen und nannte seinen Betrieb «Von Winning’sches Edelweingut». Nach dessen frühem Tod übernahm die Familie Hoch den Besitz unter dem alten Namen «Weingut Dr. Deinhard». Eine lange Durststrecke wurde beendet, als im Jahre 2007 der Neustadter Unternehmer Achim Niederberger den Betrieb erwarb. Seit 2009 heisst das Gut wieder «Weingut von Winning».
Mit Geschäftsführer Stephan Attmann hat zusätzlich zum «neuen / alten» Namen auch ein sehr kompetenter Fachmann das Szepter übernommen. Die Weinberge umfassen 40 Hektar Rebfläche in vielen hochwertigen Einzellagen. Dazu gehören bekannte Namen wie Deidesheimer Paradiesgarten, Kalkofen, Maushöhle, Jesuitengarten oder Ungeheuer. Die Parzellen sind zu 80% mit Riesling, der Rest mit Weissburgunder, Grauburgunder, Chardonnay, Gewürztraminer, sowie mit den Rotweinsorten Spätburgunder und Dornfelder bestockt.
Heute wird im Weingut von Winning umweltschonender Weinbau mit zum Beispiel Kurz- und Dauerbegrünung praktiziert. Die Weine werden temperaturkontrolliert vergoren und dann im Stahltank oder Eichenfass ausgebaut. Dabei wird grosser Wert auf den Sorten- und Lagencharakter der einzelnen Weine gelegt.
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